Datenschutz hat bei Google eine hohe Priorität. Daher machen wir klare Angaben dazu, welche Informationen erfasst werden und wie diese zur Schaltung relevanter Anzeigen verwendet werden. Darüber hinaus machen wir es Nutzern leicht, das Einblenden personalisierter Anzeigen in verschiedenen Diensten wie der Google-Suche, AdSense-Partner-Websites und Google-Apps oder -Clients einzustellen, zu verwalten und zu deaktivieren. Selbstverständlich verkaufen oder leiten wir keine personenbezogenen Daten aus Ad Serving-Cookies ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung an Drittanbieter weiter.
Wir schalten über unser AdWords-Programm Werbung auf unseren eigenen Websites sowie im Google Display-Netzwerk. Außerdem schalten wir über unsere AdSense- und AdMob-Programme Anzeigen auf Partner-Websites und in Partner-Diensten, beispielsweise in Apps und anderen Clients. Die Schaltung relevanter Anzeigen basiert auf verschiedenen Methoden.
Die Anzeigenschaltung auf dem Google Display-Netzwerk und dem AdMob-Netzwerk richtet sich nach den Inhalten der von Ihnen besuchten Websites bzw. verwendeten Apps. Auch andere Daten von Partnern können hinzugezogen werden, um Anzeigen zielgerichtet zu schalten. Wenn Sie beispielsweise eine Garten-Website besuchen, haben die Anzeigen auf dieser Website meistens einen Bezug zu Themen rund um den Garten. Die Anzeigenschaltung kann zudem auf Ihre Interessen ausgerichtet sein. Wenn Sie Google-Websites oder Partner-Websites besuchen oder Apps verwenden und herunterladen, kann Google Cookies oder anonyme IDs (weitere Informationen zu anonymen IDs finden Sie weiter unten) in Ihrem Browser oder auf Ihr Gerät setzen, um Informationen zur Art der besuchten Seiten, den angesehenen Inhalten oder den Apps auf Ihrem Mobilgerät zu erfassen. Entsprechend diesen Informationen bzw. anonymisierten Daten von Partner-Websites weist Google Ihre Cookies oder den anonymen IDs relevante Interessenkategorien zu und verwendet diese Kategorien zur Schaltung interessenbezogener Anzeigen. Wenn Sie beispielsweise häufig Reise-Websites besuchen, schaltet Google bevorzugt Anzeigen zum Thema Reisen. Oder wenn Sie eine Golf-App heruntergeladen haben, schaltet Google Anzeigen rund um das Thema Golf. Google schaltet möglicherweise auch Anzeigen zu den Inhalten von Websites in Ihrem aktuellen Browserverlauf. Aus den aufgerufenen Seiten, angesehenen Inhalten oder den Apps auf Ihrem Gerät kann Google zudem auf demografische Merkmale wie Geschlecht und Altersgruppe schließen. Wenn die von Ihnen besuchten Websites und heruntergeladenen Apps beispielsweise überwiegend weibliche Besucher haben (dies wird anhand von App-Nutzung oder von Umfragen unter den Website-Besuchern ermittelt), wird Ihrem Cookie die demografische Kategorie „Weiblich“ zugeordnet.
Zusätzlich zu Anzeigen, die auf Interessenkategorien basieren, ermöglicht Google den Werbetreibenden, darunter auch Google selbst, die Schaltung von Anzeigen auf der Grundlage vorheriger Internetaktivitäten oder App-Nutzung, beispielsweise Besuche von Websites oder Apps von Werbetreibenden. Angenommen, Sie haben die Website oder die Shopping-App eines Online-Sportgeschäfts besucht. Dann ist es möglich, dass Sie von diesem Geschäft künftig Anzeigen mit Sonderangeboten erhalten.
Google ordnet Ihren Cookies oder anonymen IDs keine vertraulichen Interessenkategorien zu. Hierzu gehören etwa ethnische Zugehörigkeit, Religion, sexuelle Orientierung, Gesundheit und sensible Finanzinformationen. Außerdem setzt Google diese Kategorien nicht für die Schaltung interessenbezogener Anzeigen ein.
Wenn Sie bei Google suchen, ohne sich vorher in Ihrem Google-Konto angemeldet zu haben, enthält die Suchergebnisseite Ergebnisse und Anzeigen, die Ihren aktuellen Suchbegriffen und Ihrem aktuellen Standort entsprechen. Möglicherweise ziehen wir auch Ihre zuletzt durchgeführten Suchen zu verwandten Themen und von Ihnen angeklickte Anzeigen zur Anzeigenauswahl heran, wenn wir glauben, dass die Anzeigen dadurch relevanter werden.
Wenn Sie in Ihrem Google-Konto angemeldet sind, nutzen wir möglicherweise zusätzliche Informationen, um zu entscheiden, welche Anzeigen geschaltet werden. Wir greifen beispielsweise auf eine zuletzt durchgeführte Suche zurück, wenn die Suchen unserer Ansicht nach zusammenhängen könnten. Wenn Sie beispielsweise zuerst nach „London“ und anschließend nach „Hotels“ suchen, könnte dies darauf hindeuten, dass Sie sich nach Hotels in London umsehen. Wir verwenden nur kürzlich durchgeführte Suchen, da es normalerweise nicht sinnvoll ist, Verbindungen zwischen zeitlich weit auseinanderliegenden Suchen herzustellen.
Bei einer anderen Methode zur Personalisierung von Werbung in der Suche wird Ihr Google-Webprotokoll verwendet. Beispiel: Sie haben vor Kurzem auf ein Suchergebnis für eine Surf-Website geklickt und anschließend nach „Urlaub“ gesucht. Dies kann darauf hindeuten, dass Sie sich für Urlaubsorte interessieren, an denen man surfen kann. Möglicherweise werden dann Anzeigen für Surf-Urlaube geschaltet.
Darüber hinaus verwenden wir zur Personalisierung von Anzeigen in der Google-Suche möglicherweise Informationen, die Sie uns selbst mitteilen. Bei bestimmten Produkten haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, uns mitzuteilen, wenn Sie einen Händler oder eine Marke besonders mögen. Diese Informationen können wir dann dazu verwenden, Anzeigen von Händlern, Produkten und Dienstleistungen für Sie zu schalten, von denen wir denken, dass sie Sie interessieren könnten.
In Google Mail werden die meisten Anzeigen neben einer geöffneten E-Mail angezeigt und sind auf den Inhalt der E-Mail abgestimmt. Wenn wir diese Anzeigen personalisieren, tun wir dies anhand des Inhalts Ihrer gesamten E-Mails. Falls Sie zum Beispiel in letzter Zeit viele E-Mails zum Thema Fotografie oder Kameras erhalten haben, erhalten Sie möglicherweise Werbung von einem Fotogeschäft in Ihrer Nähe.
Nicht alle Anzeigen in der Google-Suche, in Google Mail und auf anderen Google-Websites werden personalisiert. Wir personalisieren Anzeigen nur, wenn wir glauben, dass wir Ihnen durch die zusätzlichen Informationen relevantere Anzeigen bieten können.
YouTube verwendet das DoubleClick-Cookie für die Schaltung interessenbezogener Werbung auf der eigenen Website. Die Interessenkategorien werden anhand Ihrer Zugriffe auf Websites bestimmt, die an unserem AdSense-Programm teilnehmen, sowie durch die Videos, die Sie auf YouTube ansehen, oder Ihrer sonstigen Aktionen auf YouTube, beispielsweise das Hochladen von Videos. Das DoubleClick-Cookie weist Ihrem Browser relevante Interessenkategorien zu und verwendet diese Kategorien zur Schaltung interessenbezogener Anzeigen. Die personenbezogenen Daten Ihres YouTube- oder Google-Kontos werden ohne Ihre Zustimmung nicht mit den Cookie-Daten für interessenbezogene Werbung verknüpft. Weitere Informationen finden Sie unter YouTube – Werbung und du.
Die Interessenkategorien und demografischen Kategorien basieren auf Aufrufen von Websites im Google Display-Netzwerk bzw. auf Aufrufen anderer Dienste oder Apps, die Sie verwenden oder herunterladen. Mit dem Anzeigenvorgaben-Manager für Browser können Sie Ihre Anzeigenvorgaben in Browsern bearbeiten, indem Sie ihnen Interessenkategorien hinzufügen, die für Sie relevant sind. Mit dem Anzeigenvorgaben-Manager für Browser und dem Anzeigenvorgaben-Manager für Apps können Sie unzutreffende Interessenkategorien entfernen, damit Google diese künftig nicht mehr für die Schaltung interessenbezogener Anzeigen verwendet. Außerdem können Sie die Ihrem Browser bzw. den anonymen IDs zugeordneten demografischen Kategorien ändern. Wenn Sie Ihre Anzeigenvorgaben bearbeiten, werden Ihre neuen Einstellungen nicht sofort wirksam, da die Verarbeitung der Änderungen in den Systemen eine gewisse Zeit dauert.
Falls Sie nicht möchten, dass interessenbezogene Anzeigen in Webbrowsern eingeblendet werden, können Sie jederzeit im Anzeigenvorgaben-Manager auf „Deaktivieren“ klicken. Wenn Sie über einen Browser auf das Internet zugreifen, bietet Google diverse Optionen zum dauerhaften Speichern der Deaktivierungseinstellungen im Browser. Nach der Deaktivierung erfasst Google keine Informationen zu Interessenkategorien mehr und es werden künftig beim Zugriff auf das Web über einen Browser keine interessenbezogenen Anzeigen für Sie über Google geschaltet. Die Anzahl der geschalteten Anzeigen bleibt gleich und Google kann weiterhin relevante Anzeigen schalten, die auf den jeweiligen Inhalten einer Webseite und sonstigen nicht personenbezogenen Daten basieren. Wenn Sie beispielsweise eine Garten-Website besuchen, ermittelt Google die Inhalte der jeweiligen Website und schaltet automatisch für alle Besucher dieser Website Anzeigen zum Thema Garten, ohne dass ein Cookie verwendet wird. Außerdem basieren die in der Google-Suche oder auf Websites von AdSense für Suchergebnisseiten geschalteten Anzeigen weiterhin auf den von Ihnen eingegebenen Suchbegriffen.
Den Erhalt von interessenbezogener Werbung in Apps und anderen Clients, die anonyme IDs verwenden, können Sie über den entsprechenden Anzeigenvorgaben-Manager jederzeit deaktivieren.
Weitere Informationen zum Deaktivieren interessenbezogener Werbung in Apps und anderen Clients
Der Anzeigenvorgaben-Manager ist eine Website von Google, auf der Sie die Einstellungen zum Einblenden von Anzeigen bearbeiten und verwalten können. Damit möchten wir Ihnen in Bezug auf die Werbung, die wir Ihnen zeigen, Transparenz und Wahlmöglichkeiten bieten.
Ein Cookie ist ein Text-Snippet, das vom Server einer Website gesendet und in einem Browser gespeichert wird. Wie die meisten Websites und Suchmaschinen verwendet auch Google Cookies zur Optimierung der Nutzererfahrung und zur Schaltung relevanter Anzeigen.
Google verwendet das DoubleClick-Cookie auf AdSense-Websites, auf Partner-Websites und bei bestimmten Google-Diensten, um überall im Web relevantere Anzeigen zu schalten und die Anzahl der Einblendungen ein und derselben Anzeige für Sie zu begrenzen. Wenn Sie eine Website aufrufen, eine Anzeige ansehen oder auf eine Anzeige der Google-Werbeprogramme klicken, setzen wir in Ihrem Browser möglicherweise ein Cookie. Dieses Cookie für Anzeigenvorgaben erscheint in Ihrem Browser als Cookie von der Domain „doubleclick.net“.
Sobald das Cookie in Ihrem Browser gesetzt wurde, kann Google Informationen zur Interaktion Ihres Browsers mit einer bestimmten Anzeige erfassen. Diese Informationen werden in einem Protokoll gespeichert, das in etwa wie folgt aussieht:
time: 06/Aug/2008 12:01:32
ad_placement_id: 105
ad_id: 1003
userid: 0000000000000001
client_ip: 123.45.67.89
referral_url: "http://youtube.com/categories"
Die Zeile „time“ gibt Aufschluss über den Zeitpunkt der Anzeigenschaltung. Die Zeilen „ad_placement_id“ und „ad_id“ geben die Werbekampagne und die jeweils geschaltete Anzeige an. „userid“ gibt das Display-Anzeigen-Cookie an, das den Browser identifiziert. „client_ip“ gibt die IP-Adresse des Nutzers an. Die Zeile „referral_url“ gibt die URL der Seite an, auf der die Anzeige geschaltet wurde. In unseren Protokollen wird außerdem registriert, ob der Nutzer auf eine Anzeige geklickt oder mit ihr interagiert hat.
Mithilfe dieser Informationen kann Google Anzeigen schalten, die Ihren Interessen entsprechen. Außerdem können wir steuern, wie häufig eine bestimmte Anzeige für Sie geschaltet wird, und die Effektivität von Kampagnen messen. Nutzer, die dies nicht wünschen, können die Verwendung von Cookies für Anzeigenvorgaben deaktivieren. Diese Einstellung gilt nur für den Browser, den Sie aktuell beim Klicken auf die Schaltfläche „Deaktivieren“ verwenden.
Damit Anzeigen in Diensten ohne Cookie-Technologie geschaltet werden können, zum Beispiel in Apps und anderen Clients, verwenden wir IDs. Wir berücksichtigen zum Schalten relevanter und interessenbezogener Anzeigen unter Umständen Informationen zu Ihren Aktivitäten in diesen Diensten sowie Informationen, die Sie nicht persönlich identifizieren, beispielsweise demografische Daten.
Mobile Apps können unter Umständen auf Ihre Geräte-ID zugreifen und diese an Google weiterleiten, wenn Sie eine App nutzen, in der Google AdSense- oder AdMob-Anzeigen eingeblendet werden. Unabhängig davon, ob wir Ihre Geräte-ID erhalten oder nicht, werden Informationen ausschließlich direkt mit anonymen IDs und nicht mit den Geräte-IDs selbst verknüpft. Falls wir Ihre Geräte-ID erhalten, wird eine anonyme ID für Ihr Gerät erstellt. Anders als bei einer Geräte-ID, die Sie weder ändern noch löschen können, haben Sie bei anonymen IDs jederzeit die Möglichkeit, sie zurückzusetzen oder zu deaktivieren. Auf diese Weise behalten Sie uneingeschränkte Kontrolle über die IDs.
Google Analytics ist das kostenlose Webanalysetool von Google, mit dessen Hilfe Website-Inhaber die Interaktion von Besuchern mit ihrer Website analysieren können. Google Analytics erfasst die Informationen anonym und die Website-Trends enthalten keine Angaben zu einzelnen Besuchern. Google Analytics verwendet ein eigenes Cookie zum Tracking von Besucherinteraktionen. In diesen Cookies werden Informationen wie der Zeitpunkt des Besuchs gespeichert, sowie Informationen dazu, ob es sich um den ersten Besuch eines Nutzers handelt, und Angaben zur Website, die den Nutzer auf die jeweilige Webseite verwiesen hat. Google Analytics-Kunden stehen diverse Berichte zur Interaktion der Besucher mit ihrer Website zur Verfügung. Anhand dieser Berichte können sie ihre Website und die Zugriffsmöglichkeiten der Nutzer optimieren. Für jede Website wird ein eigener Cookie-Satz verwendet und die Erfassung der Besucherinformationen erfolgt nicht websiteübergreifend. Analytics-Kunden sind verpflichtet, Besucher von der Nutzung der Analytics-Software in Kenntnis zu setzen. Einige Browser bieten die Möglichkeit, diese Art von Cookies von Fall zu Fall zuzulassen oder abzulehnen. In diesem Fall erscheint im Browser ein Hinweis, wenn ein Cookie gesendet wird, sodass Sie eine Wahl treffen können. Sie können Cookies bei Bedarf nicht nur ablehnen, sondern zudem das Google-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics in Ihrem Browser installieren. Dieses verhindert, dass Google Analytics Informationen zu Ihren Website-Besuchen erfasst.
Abgesehen von Google Analytics- und DoubleClick-Cookies verwendet Google Cookies auch, damit Werbekunden von Google ermitteln können, wie viele Personen, die auf ihre Anzeigen klicken, ihre Produkte anschließend tatsächlich kaufen. Das Cookie für Conversion-Tracking wird nur dann in Ihrem Browser gesetzt, wenn Sie auf eine von Google geschaltete Anzeige klicken, bei der sich der Werbetreibende für Conversion-Tracking entschieden hat. Diese Cookies laufen nach 30 Tagen ab und enthalten keine Informationen, durch die Sie persönlich identifiziert werden können. Falls Sie bestimmte Seiten der Website des Werbetreibenden besuchen und das Cookie noch nicht abgelaufen ist, können Google und der Werbetreibende erkennen, dass Sie auf die Anzeige geklickt haben und zu dieser Seite weitergeleitet wurden. Jeder Werbetreibende erhält ein anderes Cookie. Somit können Cookies nicht über die Websites von Werbetreibenden nachverfolgt werden. Wenn Sie Cookies für Conversion-Tracking deaktivieren möchten, können Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „googleadservices.com“ blockiert werden.
Um das mobile Conversion-Tracking zu deaktivieren, müssen Sie alle Cookies deaktivieren, da es momentan noch keine Cookie-Einstellungen pro Domain in den mobilen Browsern für iOS und Android gibt.
Mit dem Anzeigenvorgaben-Manager für Apps können Sie die entsprechenden Interessenkategorien bearbeiten, Ihre Anzeigenvorgaben zurücksetzen oder interessenbezogene Anzeigen für Ihr Mobilgerät deaktivieren.
Ändern Sie Ihre Vorgaben über Ihr Mobilgerät anhand der unten stehenden Anleitung
Android
iOS
Ihre Anzeigenvorgaben für mobile Apps können Sie auch für Google-Anzeigen in Ihrem Webbrowser übernehmen oder umgekehrt. Um Ihre Anzeigenvorgaben für in Browsern erscheinende Google-Anzeigen zu verwalten, gehen Sie zum Anzeigenvorgaben-Manager für Browser.